Betrieb&Gewerkschaft

Arbeit 4.0 – Fluch oder Segen?

Die Zeitung Freitag widmet sich dem Thema Arbeit 4.0 und berichtet von einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema. Jessica Tatti war für die Linksfraktion im Bundestag bei der Diskussion und forderte die Entwicklungen in diesem Bereich politisch zu begleiten. Der ganze Artikel ist hier

Soziales im Fokus – Sommergespräche der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti

Jessica Tatti war bei verschiedenen Sommergesprächen, u.a. bei den sozialen Wohlfahrtsverbänden. Darüber berichtet der RTF.1 mit einem TV-Beitrag. Den Beitrag gibt es hier

Das große Scannen: Was darf in die elektronische Akte der Jobcenter?

Jessica Tatti ist die Sprecherin für Arbeit 4.0 und Digitalisierung der Linksfraktion im Bundestag. Das Internetportal netzpoiltik.org hat sie nun zur Digitalisierung der Daten im Jobcenter befragt. Hier

LINKE Solidarität mit den streikenden Journalisten

29. Juni 2018  Betrieb&Gewerkschaft
Solidaritätserklärung für die streikenden Journalisten in Baden-Württemberg, die am 29.06 in Heilbronn mit ihrer zentrale Kundgebung mehr Lohn fordern:
 
DIE LINKE im Stadt- und Landkreis Heilbronn, sowie die für Heilbronn zuständige Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti und Gökay Akbulut, begrüßen die heutige Protestkundgebung von Verdi in Heilbronn und hoffen auf ein starkes Zeichen zur nächsten Verhandlungsrunde in Hamburg.

Ganzen Beitrag lesen »

„Raus aus dem Hamsterrad“ – Bernd Riexinger zum „Neuen Normalarbeitsverhältnis“

26. Juni 2018  Betrieb&Gewerkschaft

Bernd Riexinger in Heilbronn. Jessica Tatti nutzte die Gelegenheit das Konzept kennenzulernen.

Bernd Riexinger, frisch gewählter Parteivorsitzender der LINKEN und Bundestagsabgeordneter, stellte im Heilbronner Gewerkschaftshaus sein Konzept „Neues Normalarbeitsverhältnis“ vor. Was etwas sperrig klingt ist eine notwendige Antwort auf viele dringende Fragen in der heutigen Arbeitswelt.

Nach einem Grußwort des Geschäftsführers der DGB-Region Nordwürttemberg, Bernhard Löffler, stieg Riexinger ins Thema ein. Befristungen, Missbrauch von Werksverträgen und Leiharbeit sind fester Bestandteil der heutigen Arbeitswelt. Ganzen Beitrag lesen »

Erste Rede im Bundestag zum Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung rechnet sich nicht nur die Arbeitslosenstatistik schön, sie blendet auch die schlechten Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigten aus. Seit der Wiedervereinigung ist das Arbeitsvolumen trotz niedriger Arbeitslosenzahlen nicht gestiegen. Stattdessen hat eine Umverteilung von Arbeit stattgefunden: Die Vollzeitbeschäftigung hat abgenommen, während sich die Teilzeitbeschäftigung mehr als verdoppelt hat. Der Niedriglohnsektor ist unverändert hoch. Viele Menschen müssen in miesen Jobs unter schlechten Arbeitsbedingungen zu Armutslöhnen arbeiten. Vor diesem Hintergrund von guter Arbeitsmarktlage zu sprechen, wie es die Bundesregierung tut, ist blanker Hohn. Prekäre Beschäftigung muss endlich eingedämmt werden. Wir brauchen eine Vollbeschäftigung mit guter Arbeit!

Das Video auf Youtube finden Ihr hier

Tatti: Unilever soll Salamitaktik bei Knorr beenden

Die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti fordert Unilever auf, die stückchenweise Verlagerung von Teilen des Heilbronner Knorr-Standorts zu beenden. Damit reagiert sie auf die erneute Ankündigung des Konzerns Arbeitsplätze aus Heilbronn abzuziehen.
Tatti, die im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales ist und den Wahlkreis Heilbronn betreut, hält die Gründe für eine weitere Verlagerung von Arbeitsplätzen für nicht nachvollziehbar. „Nachdem die Forschungs- und Entwicklungsabteilung nach Holland und die Großverbrauchersparte nach Hamburg verlagert wurden sollen nun Arbeitsplätze in der Produktion abgebaut werden. Das geht auf Kosten der langjährigen Mitarbeiter in Heilbronn und gefährdet mittelfristig den kompletten Standort.“ Dabei sei wichtig, dass der Betriebsrat und die NGG eine Standortsicherung bis 2020 aushandeln konnten. „Für die Beschäftigten ist die Ungewissheit sicher sehr belastend.“

Zeitsouveränität statt Entgrenzung der Arbeitszeit

Alle bisherigen Initiativen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit hatten das gleiche Ziel, das Arbeitszeitgesetz im Sinne der Arbeitgeber zu lockern. Die SPD scheint gar nicht zu merken, dass sie sich hier vor den Karren der Arbeitgeber spannen lässt.
Die Arbeitgeber wollen Beschäftigte, die rund um die Uhr verfügbar sind. Diese Idee eines unbegrenzten Arbeitstages ist nicht neu, sondern entspringt dem Denken des frühindustriellen 19. Jahrhunderts. Die Digitalisierung wird von den Arbeitgebern lediglich als Scheinargument vorgeschoben, um fundamentale Rechte der Beschäftigten auszuhebeln. Das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen ist weder sinnvoll noch notwendig. Schon heute gibt es genug Möglichkeiten, Arbeitszeiten flexibel zu gestalten“, erklärt Jessica Tatti, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit 4.0, zur Ankündigung einer Initiative für flexiblere Arbeitszeiten durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
Tatti weiter:
„Immer mehr Menschen werden durch überlange Arbeitszeiten und Dauerstress am Arbeitsplatz krank. Ganzen Beitrag lesen »

Jessica Tatti trifft SLK-Beschäftigte

Jessica Tatti und die Verdi-Betriebsgruppe vor dem Gewerkschaftshaus.

Die Verdi-Betriebsgruppe der SLK Kliniken hat einen Offenen Brief mit 400 Unterzeichnern an Politiker im Raum Heilbronn verschickt. Der Offene Brief wurde vom Netzwerk Pflege in Bewegung Heilbronn als Petition veröffentlich, die mittlerweile über 3000 Menschen unterzeichnet haben. Die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti aus Reutlingen, die für DIE LINKE den Wahlkreis Heilbronn betreut, suchte daraufhin das Gespräch mit der Betriebsgruppe. Im Heilbronner Gewerkschaftshaus fand am 5.5. ein Treffen zwischen den Beschäftigten und der Bundestagsabgeordneten statt. Tatti interessierte sich für die Arbeitsbedingungen bei den SLK-Kliniken, da bereits im Offenen Brief auf den massiven Pflegenotstand hingewiesen wird, der viele Beschäftigte bis an die Belastungsgrenze bringt. Durch die dünne Personaldecke sei eine gute Pflege nicht mehr zu gewährleisten, wie in den meisten deutschen Kliniken: „Wer an der Pflege spart, tut uns allen keinen Gefallen. Denn nicht nur die Beschäftigten müssen das ausbaden, sondern auch die Patienten. Also früher oder später wir alle“, sagte Tatti und wünschte den SLK-Beschäftigen viel Erfolg bei ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen, betonte aber, dass dringend eine bundesweite Regelung zur Personalbemessung erforderlich ist, die durch die schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag nicht leicht zu erkämpfen sei: „Gerade deshalb sind außerparlamentarische Initiativen wichtig, die Aufmerksamkeit für den skandalösen Zustand in den Krankenhäusern schaffen, um die politischen Entscheidungsträger unter Druck zu setzen. Ich hoffe, dass weitere Politiker des Heilbronner Landkreises zeitnah das Gespräch mit der Betriebsgruppe suchen werden.“

Abschaffung des Acht-Stunden-Tags weder notwendig noch im Interesse der Beschäftigten

„Die Forderungen der Arbeitgeberverbände, den Acht-Stunden-Tag und die gesetzlichen Ruhezeiten aufzuweichen, stellen massive Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten dar. Hierbei wird die Digitalisierung als Drohkulisse missbraucht, um auf die Politik Druck auszuüben“, erklärt Jessica Tatti, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit 4.0, zur Forderung der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände nach mehr Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln. Tatti weiter:

„Die Behauptung, das heutige Arbeitszeitgesetz sei starr, ist schlicht unwahr und geht an der betrieblichen Praxis komplett vorbei: Zig Betriebsvereinbarungen zu Langzeitkonten, Vertrauensarbeitszeit, flexiblen Arbeitszeiten oder Schichtsystemen belegen, dass Flexibilität in den Betrieben bereits gelebt wird. Ganzen Beitrag lesen »