Jessica Tatti trifft SLK-Beschäftigte

Jessica Tatti und die Verdi-Betriebsgruppe vor dem Gewerkschaftshaus.

Die Verdi-Betriebsgruppe der SLK Kliniken hat einen Offenen Brief mit 400 Unterzeichnern an Politiker im Raum Heilbronn verschickt. Der Offene Brief wurde vom Netzwerk Pflege in Bewegung Heilbronn als Petition veröffentlich, die mittlerweile über 3000 Menschen unterzeichnet haben. Die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti aus Reutlingen, die für DIE LINKE den Wahlkreis Heilbronn betreut, suchte daraufhin das Gespräch mit der Betriebsgruppe. Im Heilbronner Gewerkschaftshaus fand am 5.5. ein Treffen zwischen den Beschäftigten und der Bundestagsabgeordneten statt. Tatti interessierte sich für die Arbeitsbedingungen bei den SLK-Kliniken, da bereits im Offenen Brief auf den massiven Pflegenotstand hingewiesen wird, der viele Beschäftigte bis an die Belastungsgrenze bringt. Durch die dünne Personaldecke sei eine gute Pflege nicht mehr zu gewährleisten, wie in den meisten deutschen Kliniken: „Wer an der Pflege spart, tut uns allen keinen Gefallen. Denn nicht nur die Beschäftigten müssen das ausbaden, sondern auch die Patienten. Also früher oder später wir alle“, sagte Tatti und wünschte den SLK-Beschäftigen viel Erfolg bei ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen, betonte aber, dass dringend eine bundesweite Regelung zur Personalbemessung erforderlich ist, die durch die schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag nicht leicht zu erkämpfen sei: „Gerade deshalb sind außerparlamentarische Initiativen wichtig, die Aufmerksamkeit für den skandalösen Zustand in den Krankenhäusern schaffen, um die politischen Entscheidungsträger unter Druck zu setzen. Ich hoffe, dass weitere Politiker des Heilbronner Landkreises zeitnah das Gespräch mit der Betriebsgruppe suchen werden.“

Jessica Tatti bei Friedenskundgebung »Nein zum Krieg« für Deeskalation in Syrien

18. April 2018  Frieden


Über 2000 Menschen haben sich am vergangenen Mittwoch vor dem Brandenburger Tor versammelt, um nach den völkerrechtswidrigen Militärschlägen auf Syrien ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Unter ihnen war auch die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti (im Foto 3. von rechts). Die Kundgebung kann auf Youtube angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=DREmICwD1Uo&feature=youtu.be

Abschaffung des Acht-Stunden-Tags weder notwendig noch im Interesse der Beschäftigten

„Die Forderungen der Arbeitgeberverbände, den Acht-Stunden-Tag und die gesetzlichen Ruhezeiten aufzuweichen, stellen massive Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten dar. Hierbei wird die Digitalisierung als Drohkulisse missbraucht, um auf die Politik Druck auszuüben“, erklärt Jessica Tatti, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit 4.0, zur Forderung der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände nach mehr Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln. Tatti weiter:

„Die Behauptung, das heutige Arbeitszeitgesetz sei starr, ist schlicht unwahr und geht an der betrieblichen Praxis komplett vorbei: Zig Betriebsvereinbarungen zu Langzeitkonten, Vertrauensarbeitszeit, flexiblen Arbeitszeiten oder Schichtsystemen belegen, dass Flexibilität in den Betrieben bereits gelebt wird. Ganzen Beitrag lesen »

Jessica Tatti unterstützt Petition für bessere Arbeitsbedingungen bei den SLK Kliniken Heilbronn

Die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti (DIE LINKE) unterstützt die Petition für bessere Arbeitsbedingungen in den SLK-Kliniken. Die Situation in den Krankenhäusern hat sich die letzten Jahre weiter verschärft. Auch in den SLK-Kliniken im Stadt- und Landkreis Heilbronn kommen Beschäftigte an ihre Grenzen. Überstunden, Dienst aus dem Frei heraus und eine dünne Personaldecke sorgen für eine Arbeitsdichte, die nicht mehr tragbar scheint. Aus diesem Grund haben 400 Beschäftigte der SLK-Kliniken einen Offenen Brief an politische Entscheidungsträger geschrieben. Sie fordern Maßnahmen gegen die Überarbeitung und mehr Personal. Da die SLK-Kliniken je zur Hälfte dem Stadt- und Landkreis gehören, wurden auch der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel und der Landrat Detlef Piepenburg angeschrieben. Ganzen Beitrag lesen »

Jessica Tatti kritisiert Arbeitslosenstatistik

22. März 2018  Arbeitslosigkeit, DIE LINKE, Wahlkreis

DIE LINKE veröffentlicht regelmäßig die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen.

Der Sender RTF.1 berichtet über die Einschätzung der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti zu den neuen Arbeitslosenzahlen. Hier der Bericht:

Jessica Tatti, die Reutlinger Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Arbeit 4.0 der Fraktion Die Linke, fordert den neuen Arbeitsminister Hubertus Heil auf, die – wie sie es nennt – „Schönrechnerei der Arbeitslosenstatistik“ zu beenden.

Tatti kritisiert, dass in der Statistik viele Erwerbslose nicht mit einbezogen würden. So würden Arbeitslose, die über 58 Jahren alt sind, sowie krank Gemeldete oder so genannte Ein-Euro-Jobber nicht erfasst. Auch Arbeitslose, die von privaten Vermittlungsagenturen betreut werden oder sich in Weiterbildungen befänden, würden in der Arbeitslosenstatistik nicht auftauchen. Wäre es anders, erhöhe sich die Zahl der Arbeitslosen bundesweit im Februar von rund 2,55 Millionen auf rund 3,49 Millionen. Minister Heil müsse jetzt auf die realen Probleme der Menschen reagieren, anstatt diese weiter zu verschleiern, so Tatti.

Jessica Tatti zur neuen Groko

Der regionale Fernsehsender RTF.1 interviewt Politiker aus der Region Reutlingen/Tübingen zu ihrer Einschätzung der neuen Großen Koalition. Jessica Tatti geht dabei auf den Arbeitsmarkt ein, auf dem sich wenig für prekär Beschäftigte verbessern soll. Ab Minute 4:40 sprich in dem Beitrag Jessica Tatti hier

Kämpferisches Küchengespräch – Interview mit dem Schwäbischen Tagblatt

Wenn Frauen für den Weltfrauentag ein Veranstaltungsformat namens „Kitchen talk“ (Küchengespräch) wählen, dann kann das eigentlich nur ironisch gemeint sein. So war das auch gemeint von den Verantwortlichen des Vereins „Görls“, die ihren Beitrag einen Tag nach dem Weltfrauentag nachlieferten, um der großen Veranstaltungs-Konkurrenz zu entgehen – dafür aber jede Menge Kommunalpolitikerinnen begrüßen konnten. Allen voran die Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) und Jessica Tatti (Linke). Ganzen Beitrag lesen »

Frauentag in Reutlingen

Mitveranstalter der Kundgebung, die „Görls“.

Zum Frauentag gab es in Reutlingen eine Kundgebung, um auf Frauenrechte und Diskriminierung hinzuweisen. 

Zur Kundgebung aufgerufen hatten das Mädchencafé Reutlingen, die Reutlinger Zelle, ver.di, die Linken, die Grünen sowie die Reutlinger Organisation ROSA. Mit dabei auch die Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti von der Linken und Beate Müller-Gemmeke von den Grünen. Sie alle wollten gemeinsam mit vielen anderen Anwesenden ein Zeichen setzen gegen gesellschaftliche Strukturen, die Frauen diskriminieren und ihnen körperlich wie psychisch Gewalt antun würden. Das RTF.1 berichtet hier

Erfolg bei Sauter: Jessica Tatti gratuliert dem Betriebsrat und den Beschäftigten

Jessica Tatti im Gespräch mit der Betriebsratsvorsitzenden Manuela Dankesreiter.

Mit großer Freude nahm Jessica Tatti den Erfolg der IG Metall bei der Durchsetzung einer Tarifbindung bei Sauter Feinmechanik. Neben der IG Metall war es vorallem der Entschlossenheit der Belegschaft zu verdanken. Tatti war als Bundestagsabgeordnete mehrfach bei den Streikenden und setzte sich für die Tarifbindung ein.

In den angefügten Matellnachrichten gibt die IG Metall einen Überblick über das erzielte Ergebnis und die Bilder geben einen klaren Eindruck von den fünf Streiktagen, die für den Durchbruch am Verhandlungstisch nötig gewesen sind: 2018_mnExtra_Sauter-1

Jessica Tatti besucht Betriebsrat

20. Februar 2018  Betrieb&Gewerkschaft

Springer-Kieß erkärt den Postbezirk.

Die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti besuchte in Heilbronn den Betriebsratsvorsitzenden Andreas Springer-Kieß, der für den Postbereich Göppingen/Heilbronn zuständig ist. Tatti ist für die Linksfraktion im Bundestag im Ausschuss für Arbeit und Soziales und interessiert sich deshalb besonders für die Auseinandersetzungen innerhalb der Deutschen Post AG. Aktuell macht sich der Betriebsrat Sorgen um das ausgegliederte Tochterunternehmen DHL Delivery. Der Betrieb der Tochtergesellschaft soll wieder in den der Muttergesellschaft Deutsche Post AG eingegliedert werden, allerdings unter Beibehaltung der schlechteren Tarifkonditionen der DHL Delivery. Springer-Kieß lehnt die Pläne der Unternehmensführung ab: „DHL Delivery sollte aufgelöst werden und die Mitarbeiter zur Deutschen Post AG zurückkehren. Die Ausgliederung war ein Fehler, den nicht die Beschäftigten zu verantworten haben. Ganzen Beitrag lesen »